Schlagwort-Archive: Soft Power

Die K-Wave: schwimmt Japan gegen den Strom?

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Die Gruppe TVXQ in Paris, Wikimedia public domain, Ninjacatherine

Um das Thema an sich vorzustellen: Die K-Wave ist für Korea, was Manga und Anime für Japan sind.  Eine „Soft Power“, mit der das Land hofft, seinen Einfluss und seine Präsenz in der Welt deutlich zu machen. Sie ist ein kulturelles Phänomen, welche das Ausbreiten von koreanischer Populärkultur, vor allem Musik, in Asien und mittlerweile auch Europa und Amerika beschreibt. Ein sehr markantes Beispiel hierfür ist der Hit „Gangnam Style“ von Psy, der überall in der Welt in den Charts für Aufruhr sorgte. Als jemand, der Japanisch studiert und K-Pop-Fan ist, möchte ich hier versuchen, mich an das Thema kritisch heranzuwagen.

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Das Anime Mirai Projekt

oder auch 若手アニメーター育成プロジェクト (Wakate Animētā Ikusei Purojekuto)

Haben Sie Lust auf Anime?

Wenn Sie hierher gefunden haben, stehen die Chancen dafür ja jedenfalls nicht schlecht, denn auch wenn so manche Animation aus dem Westen den qualitativen Vergleich nicht zu fürchten braucht,  ist die Quantität an Serien, Filmen und OVAs (Original Video Animations), mit der uns Japan alle Jahreszeiten wieder beglückt, weltweit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal seiner Unterhaltungsindustrie. Das Anime Mirai Projekt weiterlesen

Osaka Pop: Neue „Cool Japan Awards“

Auch Osaka versucht jetzt, mit Popkultur seine „Soft Power“ zu erhöhen und ausländische Touristen in die Stadt zu locken. Teil der Initiative Osaka Pop ist ein Design-Wettbewerb, bei dem es darum geht, zwei niedliche kyara zu entwerfen (es locken 200.000 Yen Preisgeld). Daneben wird es „Cool Japan Awards“ geben – ab 20. Dezember kann man sich für die Kategorie Cosplay bewerben.

Der globale Erfolg japanischer Populärkultur

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Flickr cc, Mayu Shimizu

Wenn vom globalen Erfolg japanischer Populärkultur die Rede ist, fallen häufig Begriffe wie mukokuseki, „Soft Power“ und „Cool Japan“. Wir haben uns im Seminar eines der meistzitierten Werke in diesem Zusammenhang angesehen: Iwabuchi Koichis Recentering Globalization. Popular culture and Japanese transnationalism. Das Buch ist 2002 erschienen, im gleichen Jahr wie Douglas McGrays Artikel „Japan’s Gross National Cool“ (externer Link zu einer Pdf des Artikels), der Ausdruck einer neuen Aufmerksamkeit für Japans Kulturindustrie war und zur Triebfeder der „Cool-Japan“-Kampagne wurde. Der globale Erfolg japanischer Populärkultur weiterlesen

Cool Japan Arbeitskreis der Japanologie Frankfurt

Schon seit 2007 gibt es an der Japanologie Frankfurt einen „Cool Japan“-Arbeitskreis, der die japanische „Cool Japan“-Kampagne untersucht und kritisch hinterfragt. Hier ein Zitat zu den Aktivitäten der Gruppe: „So soll u.a. der Rolle von Manga, Animé und weiteren Produkten der japanischen Popkultur zur ’staatstragenden‘ Bedeutung nachgegangen werden. Ebenso wird zu fragen sein, welche Rolle der weltweit boomenden japanischen Popkultur für die ‚Soft-Power‘ des Landes zukommt.“ Auf dem Webjournal der Initiative kann man die Aktivitäten nachverfolgen, außerdem gibt es nützliche Links und Literaturtipps.