Was ist Gut und was Böse? Moralischer Relativismus in der Populärkultur

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Flickr cc, Ricardo Saramago

Moral ist ein häufiges Thema antiker Mythen, Fernsehdokumentationen, Hollywood Filmen, elterlicher Standpauken, Animes, Mangas et cetera pp. Aber gibt es wirklich ein Richtig oder Falsch, nachdem wir urteilen können? Da diese Frage eben nicht einfach zu beantworten ist, fasziniert uns dieses Thema so sehr. Deshalb werde ich im Folgenden die Problematik der Moral anhand des Animes Death Note darstellen.

Für diejenigen unter euch, die den Anime noch nicht gesehen haben, erkläre ich erst mal kurz die Handlung von Death Note. Die Geschichte spielt in einer alternativen, aber zeitnahen Gesellschaft zwischen 2008 und 2013. Der Protagonist Yagami Light (夜神 月), ein brillanter, aber gelangweilter Oberschüler findet eines Tages ein schwarzes Notizbuch – das „Death Note“. Dieses wurde von einem Shinigami (Todesgott) fallen gelassen und jeder Mensch, dessen Name in das Buch geschrieben wird, stirbt. Daraufhin schwört Light, der Welt Gerechtigkeit zu bringen, indem er alle Kriminellen sterben lässt. Bald zeigt sich jedoch der Meisterdetektiv „L“ (links im Bild) und versucht Light (rechts im Bils) aufzuhalten, da er seiner Idee von Gerechtigkeit nicht zustimmt. Somit wird die Menschheit selbst zum Schlachtfeld um die Form von Gerechtigkeit, die sich durchsetzen kann.

Durch diese kurze Zusammenfassung sollte das Problem der Moral deutlich geworden sein. Die Sicht der Menschen bezüglich eines Mordes ist abhängig von der Gesellschaft in der sie leben und den Werten, mit denen sie erzogen wurden. Es gibt leider viele Menschen, die gewalttätig und schädigend handeln, aber kaum jemand bezeichnet sich selbst als böse. Ironischerweise gibt es sogar Viele, die grausame Taten vollbracht haben und dadurch etwas Gutes erreichen wollten. Bei der Betrachtung von Bosheit und Gewalt sollte man deshalb die unterschiedlichen Perspektiven von Täter und Opfer verstehen. In diesem Sinne beziehe ich mich bei der Untersuchung des Animes auf das Buch „Is Killing Wrong?: A Study in Pure Sociology“ von Mark Cooney. Hier bezeichnet er eine der Wurzeln von Bosheit als den Idealismus: „doing good by doing bad“. Gewalt ist für die Täter also eine notwendige Maßnahme, um etwas Gutes zu erreichen. Diese Denkweise ist in der Geschichte immer wieder zu finden. Ein Beispiel hierfür sind die Stalinschen Säuberungen, bei denen etwa 20 Millionen Menschen getötet wurden, um eine sozialistische Utopie zu schaffen.

In einer der ersten Szenen läuft Light an einem Fernseher vorbei, der Berichte von Morden und gewalttätigen Verbrechen zeigt. Die meisten Leute gehen jedoch ungestört daran vorbei. Diese Szene wird mehrmals wiederholt, wodurch die hohe Kriminalitätsrate und Lights starker Sinn für Gerechtigkeit betont werden. Nachdem er das Death Note erhalten hat zögert er zwar kurz, entscheidet sich aber letztendlich dazu, eine neue Utopie zu schaffen, indem er alle Kriminellen tötet. Auch er sieht Gewalt als eine Notwendigkeit, um etwas Gutes zu erreichen und geht davon aus, dass er die richtige Person ist, über andere zu urteilen.

Light nimmt die ganze Serie über eine menschenfeindliche Position ein. Er geht keine engen Beziehungen ein und empfindet Verachtung und Hass gegen die Menschheit. Zu Beginn stellt er sich auch die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, die Gesellschaft ändern zu wollen. In dieser Szene sieht er ein Kind, das seine Mutter beschimpft, Mädchen, die über belanglose Geschichten kichern und eine Motorradgang, die eine junge Frau belästigt. All diese Menschen sind für ihn ein Teil der moralisch zerfallenen Gesellschaft. Könnte diese verkommene und kriminelle Gesellschaft Death Notes etwa eine Kritik an unsere eigene Konsumgesellschaft, in der wir immer abgestumpfter gegenüber der Gewalt um uns herum werden, sein? Brauchen wir einen „Richter“?

Wie bereits erwähnt, ist Moral etwas sich ständig veränderndes. Was heute ungesetzlich ist, war vor einigen Jahrzehnten noch normal. Und selbst in unserer modernen Zeit, kann man durch Mord sogar noch Anerkennung gewinnen. Ein Polizist, der einen berüchtigten Mörder erschießt, wird wahrscheinlich als Held betrachtet. Somit können auch Mörder Helden sein. Er wäre somit ein Anti-Held. In Death Note gibt es auch Menschen, die hinter Lights Taten stehen und Andere, die sie verachten. Fakt im Anime ist: als die Menschen merken, dass Kriminelle umgebracht werden, sinkt die Kriminalitätsrate drastisch. Ist es also in Ordnung, die Menschen durch Furcht zur Befolgung der Gesetze zu zwingen?

Wie ein reeller Übeltäter, betrachtet Light sich selbst nicht als böse. Er weiß, dass seine Taten böse sind, aber da er etwas Gutes damit erreichen will, sind sie für ihn gerechtfertigt. Nach seinem zweiten Opfer wird er von Schuld überkommen. Er wird sich dessen bewusst, dass seine Taten Folgen haben werden. Sei es die Bestrafung durch das Gesetz oder seine tiefe Schuld. Schließlich entscheidet er sich dazu, seinen Geist und seine Seele für die Menschheit zu opfern. Jedoch wird schnell klar, dass Light sich durch seine Aufgabe allen anderen Menschen überlegen fühlt. In einer Szene liest er sogar Nietzsches Übermensch. Dadurch wird wieder das Dilemma der Moral betont. Früher wurden unsere moralischen Werte nach der Religion ausgelegt. Aber mit der Entwicklung der Naturwissenschaften und der Erkenntnis, dass Gott eventuell nicht existiert, kam es zu einem Problem. Wenn nicht Gott, sondern wir zwischen Gut und Böse unterscheiden, was ist dann Moral?

Ob jemand gut oder böse, schuldig oder unschuldig ist hängt davon ab, wer darüber urteilt. Light und L haben dasselbe Ziel, sind aber Feinde. Das liegt an ihren hochgradig unterschiedlichen Ansichten von Recht und Unrecht. Light vertritt die utilitaristische Ethik (böse Taten sind gerechtfertigt, wenn dadurch das größtmögliche Maß an Glück erreicht wird), währen L ein Vertreter der deontologischen Ethik ist (was richtig und falsch ist, wird durch die Taten selbst entschieden, unabhängig von ihren Konsequenzen). Welche dieser beiden Ansichten ist nun die Richtige? Eins steht jedenfalls fest: wenn man mit Mord davonkommen will, sollte man bedenken, wen man ermordet. Ist das Opfer von niedrigem Status, arm, arbeitslos, mit krimineller Vorgeschichte und ohne Familie und der Täter sozial integriert, verheiratet, hat Kinder und einen guten Job, wird er einfacher davonkommen. Moralisch oder nicht, so sind die statistischen Fakten.

Was denkt ihr darüber? Gibt es überhaupt eine Antwort auf die Frage zwischen Richtig oder Falsch? Wenn ihr einfach durch schreiben in ein Notizbuch eintausend Kriminelle umbringen und dadurch eine Welt ohne Mord, Vergewaltigung und andere Verbrechen schaffen könntet… würdet ihr es tun? Was, wenn es zehntausend oder nur zehn Kriminelle wären? Hat dieser Anime eure Ansichten etwas geändert?

14 Gedanken zu „Was ist Gut und was Böse? Moralischer Relativismus in der Populärkultur

  1. Sehr interessanter Artikel und definitiv etwas, worüber sich doch jeder einmal Gedanken machen sollte, es wahrscheinlich aber zu wenig tut. So oder so aber ein sehr gelungener Artikel zum Thema Moralvorstellungen, der zum Nachdenken anregt.

  2. Einen schönen Gedankenansatz, mit dem ich mich schon häufiger beschäftigt habe, lieferst du mit deinem Artikel. Auch ich bin ein riesiger Fan dieser Serie und habe mich während des Anschauens immer wieder gefragt, wie man die Falschheit in Light’s Handeln begründen könnte. Immerhin sagt und zeigt er ja selber immer wieder, wie sich die Menschheit doch tatsächlich geändert hatte, nach seinem Handeln. Ganz besonders interessant fand ich hierbei dann Ryuks Aussage in der allerersten Folge, der eventuell einen Hinweis darauf gegeben hat, wo der Fehler in Light Yagamis Denken war. Wenn Light alle Menschen tötet, die seiner Meinung nach kriminell und schlecht für die Gesellschaft sind, dann bleibt am Ende nur ein einziger Mensch mit einem schlechten Charakter übrig und dieser Mensch wäre Light selber.

    Gleichzeitig hätte sich Light auch meiner Meinung nach die Frage stellen sollen, ob es denn wirklich erstrebenswert ist, alle „bösen“ Menschen zu töten. Denn ist es nicht das „Böse“, was „gute“ Menschen erst zu guten Menschen macht? Wenn eine Person alle Menschen tötet, die seiner Meinung nach böse sind umbringt, wie soll es dann noch gute Menschen geben können? Genauso, wie es ohne Licht auch keinen Schatten geben kann.
    Zuerst werden alle Mörder umgebracht…wenn diese nicht mehr existent sind, sind die Menschen, die andere beklauen die bösen Menschen. Sollte es diese auch nicht mehr geben, werden die bösen Nachbarsjungen, die ständig Gemüsefelder der Bauern zertreten die kriminelle Energie der Gesellschaft sein usw… Das ist jetzt natürlich ein weit ausgedehntes Beispiel, ich will damit aber nur verdeutlichen, dass der Maßstab für das „Böse“ dadurch natürlich ständig runtergeht, weil es ja dann „noch schlimmere Taten“ nicht mehr gibt… was uns dann wieder zu der Ausgangsposition von Ryuk zurückführt.
    Das Grundproblem ist meiner Meinung also nicht nur der Konflikt zwischen Utilitarismus oder Deontologie, sondern auch der „Leviathan-Gedanke“ Lights. Er selbst sieht sich in der Serie als der souveräne Herrscher an, der unantastbar ist und die absolute Macht besitzt (Death Note), über den NUR Gott steht (Shinigami) und der seine Taten zum Wohle der Menschen ausübt…

    Das hat mich immer an der Person Light Yagami fasziniert, dass einem so überdurchschnittlich intelligentem Menschen wie ihm, solch ein Denkfehler unterlaufen kann.

    Daher finde ich diesen Artikel sehr interessant, weil er viele Aspekte der Serie aufgreift, der voller Tiefe steckt und mich daher immer wieder aufs Neue fasziniert, unabhängig von meinem Nebenfach Philosophie.

  3. Diese Frage, was Gut und was Böse ist durchzieht ja den gesamten Anime und regt auch den Zuschauer selbst zum Denken an. Ob ich es selber tun würde, habe ich mir vor allem am Anfang des Anime auch selber gestellt und ich habe keine eindeutige Antwort gefunden.
    Der ein oder andere wird sicherlich sofort sofort sagen „Nein!“ oder „Ja, natürlich!“, aber ich glaube es gibt keine allgemeine Antwort auf diese Frage. Light beendet im Anime z.b. über das Death Note eine Geiselnahme, die zu eskalieren droht. Sollte man hier eingreifen? Greift man ein, ist man ein Mörder, tut man es nicht, ist man dann nicht auch einer? Immerhin hatte man die Möglichkeit jemand Unschuldiges zu schützen und hat es nicht getan, ist das dann nicht genau so schlimm?

    Im Falle der Inhaftierten kann man sicher argumentieren, dass diese ja keine direkte Gefahr mehr für die Gesellschaft darstellen und dementsprechend „sinnlos“ getötet werden, doch was, wenn einer der Inhaftierten freigelassen wird und erneut ein Verbrechen begeht?

    Für mich ist das ganze ein unglaubliches schweres Gedankenexperiment, bei dem man niemals zu einer klaren Antwort kommen wird, aber genau das hat den Anime für mich auch so interessant gemacht und deswegen hats mir auch Spaß gemacht den Artikel zu lesen 😉

  4. Ein interessanter Artikel!
    Beim Anschauen des Anime habe ich mir diese ethischen Fragen allerdings garnicht gestellt; vielleicht gut, dass ich es jetzt tue!
    Ich finde allerdings, man könnte Light genauso einer deontologischen Ethik zuordnen. Gerade das rationale Handeln Lights (und die damit verbundene „Aufopferung“) scheinen mir sogar besser in eine deontologische Ethik zu passen. So sagt er zum Beispiel in Episode 1, dass es seine Pflicht (deon) ist, dass Death Note zu nutzen. Mir schien eine Spannung zwischen Lights „common-sense-Moral“ und seinem Pflichtgefühl zu bestehen. Folglich hab ich „L“s und Lights Moralvorstellungen eher als zwei Extreme einer deontologischen Ethik gesehen. Wobei ich mir in nicht sicher bin, ob im Laufe des Anime die einzelnen Charaktere überhaupt kohärente Moralvorstellungen vertreten. So blieb aus meiner Sicht „L“s „Justice will prevail“ doch etwas flach. Hat das vielleicht jemand genauso erlebt?

    Hier außerdem nochmal ein Teil des Monologes von Light aus Episode 1, allerdings mit etwas anderem Videomaterial: DeathSponge Notepants

  5. Erst einmal danke für die Kommentare 🙂
    Ich denke, dass Lights Logik in sich schlüssig ist. Aus seiner Sicht tut er nichts Böses und ist durch den Erhalt des Death Notes dazu befugt/verpflichtet, über alle Menschen nach seinen eigenen Maßstäben zu urteilen. Sollte er also eines Tages beschließen, dass ein Butterbrot zu klauen böse ist, dann ist das nunmal so. Er bringt im Laufe der Serie ja auch „unschuldige“ Menschen um. Aber da sie ihn an der Ausführung seiner Gerechtigkeit hindern wollten, waren sie für ihn böse und er konnte sie umbringen. Da er sich für den ultimativen und unfehlbaren Herrscher hält, kann er ja gar nicht böse sein.

    Interessant finde ich auch, dass Light ohne das Death Note ein ganz normales Leben geführt hätte. Der Regisseur der beiden Filme geht davon aus, dass er ein ganz normaler Anwalt geworden wäre. Erst durch diese unglaubliche Macht ist er herrschsüchtig geworden. So etwas ändert nunmal eine Person. Diese Entwicklung vom normalen Schüler zum „Gott“ finde ich im Manga allerdings besser zu verfolgen.

  6. Vielen Dank für den schönen Artikel! Er ist sehr gut geschrieben und regt offensichtlich zur Diskussion an, das ist ein echtes Gütekriterium 😉

    Was ich interessant an dem Thema finde ist, dass die Todesstrafe an sich in der Serie nicht hinterfragt wird (ich habe aber nicht alle Folgen gesehen/gelesen muss ich gestehen). Wird ein Verbrecher im Rahmen des staatlichen Gewaltmonopols getötet, ist das in Ordnung – wie in der Folge, in der L einen zum Tode Verurteilten als „Lockvogel“ nutzt. Lediglich das Töten außerhalb dieses Rahmens wird als zweifelhaft reflektiert. Liegt das daran, dass in Japan die Todesstrafe existiert?

    Was die Menschenrechte betrifft bin ich Universalistin, daher sind die moralischen Fragen zu Death Note für mich leicht zu beantworten. Aber wenn man es (wie die Serie selbst?) relativistisch sieht, ist das natürlich etwas anderes.

    1. Den Aspekt mit der Todesstrafe habe ich beim Schreiben gar nicht bedacht. Bisher habe ich ein paar Manga gelesen, in denen gerade die Todesstrafe und teilweise sehr lange Wartezeit darauf thematisiert wird. Obwohl dabei das Leiden der Täter (in diesem Fall auch Opfer?) verdeutlicht wird, wurde die Rechtmäßigkeit nicht angezweifelt. Japan scheint eine Ausnahme bei diesem Thema zu sein.

      In manchen anderen Ländern sollte Death Note ja sogar verboten werden, da es angeblich den Tot reizvoller machen würde. Diesen Eindruck habe ich beim Lesen/Sehen allerdings überhaupt nicht gehabt (hier wären wir bei der Debatte von dem Zusammenhang zwischen „Killerspielen“ und Gewalttaten). Für mich steht wie gesagt die Fragestellung der Moralvorstellungen im Mittelpunkt.

      1. Sehr interessant, was Sie über die Todesstrafe in Manga schreiben! Das wäre auf jeden Fall auch schon wieder ein eigenes Thema 😉

        Auch Ihren Link zum Interview mit dem Regisseur Kaneko fand ich spannend:

        Because of the democracy, society puts all our stress onto protecting the criminal’s rights instead of the victim’s rights, and people get very frustrated. However, they don’t want to dismiss the whole idea of democracy, so that creates a lot of frustration and dilemma and self-conflict.

        Das sind ja auch bezeichnende Aussagen …

  7. Ein sehr guter Artikel, der (wie die Serie selbst) zum Nachdenken anregt.
    Da „Death Note“ meine absolute Lieblingsserie ist habe ich jede Folge bereits mehrere Male gesehen und auch den Manga wiederholt verschlungen. Dennoch bin ich bis heute immer noch, trotz stundenlanger Gedankenexperimente die einfach nicht ausblieben, nicht zu der Antwort auf die Frage danach wie ich selbst wohl handeln würde gekommen.
    Haben wir nicht alle schon viel zu häufig viel zu schlimme Nachrichten mitbekommen, um ohne Zögern sagen zu können, dass wir uns noch nie sicher waren das „Böse“ erkannt haben?
    Light war sich nun einmal auch sicher. Sein zusehends wachsender Gottkomplex machte ihn für mich persönlich nicht unbedingt zum Sympathieträger, doch gerade seine anfänglich Intention machte es ebenfalls unmöglich ihn einfach als „böse“ abzustempeln.
    Das altbekannte „Schwarz-Weiß-Denken“ erschien mir mit jedem Kapitel der Serie immer weniger anwendbar…
    Sollte jemand die Serie noch nicht gesehen habe empfehle ich sie auf jeden Fall auch weiter. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um ein Meisterwerk, in dessen Genuss man einfach einmal kommen sollte.

  8. Meiner Meinung nach einer der besten Beiträge auf diesem Blog!
    Du hast nicht nur die Story sehr gut zusammengefasst, sondern auch einige Denkanstöße gegeben, die im Bezug auf den Anime wirklich Lust darauf machen, ihn direkt noch einmal zu anzsuehen, mit diesen Fragestellungen im Hinterkopf.
    (Nicht, dass ich einen Grund bräuchte, den Anime nochmal zu schauen, da ich ein wirklich sehr großer Fan davon bin :D)
    Ich finde, du hast wirklich sehr gut die Streitpunkte und die Moral des Animes herausgestellt, der ihn so sehenswert macht und ihn von vielen anderen, eher oberflächlichen Animes unterscheidet!
    Vielen Dank für diesen wirklich sehr lesenswerten Beitrag! 🙂

  9. Sehr guter Artikel, ich fand Light als Person nicht unbedingt uncool, seine Haltung ist für mich sehr nachvollziehbar, nur seine Strategie ist fehlerbehaftet. Moralisch gesehen ist Death note meiner Meinung nach interessant, und müsste Genre- technisch als „Mastermind/Thriller/Strategie) bezeichnet werden, wie auch Code Geass. Allerdings würde ich Lelouch als weniger böse bezeichnen, und auch irgendwie schlauer.

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