Japanische Geschichte im Online-Spiel Schlacht-um-Kyoto

Banner der Website
Banner der Website

„Wir schreiben das Jahr 1477, Japan befindet sich in der Zeit der streitenden Reiche.
Kleine Provinzfürsten streben nach Macht, Ruhm und Ehre und träumen davon, Japan unter ihrem Familienbanner zu vereinen. Der göttliche Kaiser versucht die Macht und den Einfluss der Provinzfüsten einzudämmen, während das Shogunat dem Bestreben folgt eine Militärregierung zu etablieren.“

Die Geschichte Japans erzählt vom Tenno, den Hofdamen der Heian-Zeit, dem Shogun, Samurai, spannenden Schlachten und vielem mehr. Dieser Stoff wurde schon häufig als Grundlage für Filme, Bücher, Manga und dergleichen verwendet. So verwundert es auch nicht, dass sich auch im Bereich der Online-Spiele Spuren der japanischen Geschichte wiederfinden.

Pascal Dittrich alias „Admin Artimus“ hat „Schlacht-um-Kyoto“ entwickelt und sich eigenständig um Programmierung, Entwicklung, Design, Grafiken (2D Grafik) und Support gekümmert. Dabei handelt es sich um ein Aufbau-/ Strategie-/ Bwowsergame.
Herr Dittrich begann im Dezember 2005 mit der Programierung. Anfangs lief das Game lediglich auf einem privaten Server, während es von wenigen Leuten getestet wurde. Mitte 2006 ging das Spiel offiziell online.

 Zum geschichtlichen Hintergrund

Zeitlich befinden wir uns in der Muromachi-Zeit (1333–1600). Das Ashikaga-Shogunat übernahm die Macht in Japan. Kaiser Go-Diago widersetzte sich dessen, was zur Spaltung des Kaiserhofs führte – mit dem Tenno in Yoshino und den Ashikaga in Kyoto, der damaligen Hauptstadt. In dieser Zeit kam es zur Vermischung ziviler und militärischer Verwaltung sowie ziviler und militärischer Oberschicht. Nicht zu vergessen das Aufkommen der Daimyo. Sie waren Lehnsherren/ Großgrundbesitzer, die die Fürstentümer verwalteten. Es begann allmählich die Zeit der streitenden Reiche und der Kampf um die Vormachtstellung in Japan.

Zur Spielbeschreibung

In „Schlacht um Kyoto“ kämpft man um den Titel des Shogun. Der Spieler beginnt damit, zunächst ein kleines Dorf nach und nach zu einer großen Stadt aufzubauen. Ebenso kann er ein Samurai-Heer aufstellen um damit andere Dörfer zu erobern und somit seine Provinz zu vergrößern. Des Weiteren erhält man Punkte, indem man in Quests gegen Räuber und feindliche Lager kämpft.

„Schlacht um Kyoto“ bietet dem Spieler diverse Möglichkeiten, sich auf seine Art in die Geschichte einzubringen. Dies beginnt allein damit, seine Gesinnung zu wählen, zwischen der Zivilregierung des Kaisers und der Militärregierung des Shogunats. Der Spieler kann sein eigenes Dorf, seine eigene Stadt, bis hin zur Palastsiedlung mit 22 verschiedenen Gebäuden errichten. Ebenso gehören zu seinen Aufgaben die Verwaltung des Militär- und Wirtschaftssystems mit 20 verschiedenen Einheiten vom Fußvolk bis zur Handelsflotte. Die Versorgung des Volkes mit Nahrungsmitteln gehört ebenfalls dazu, sowie der Handel mit Rohstoffen auf einem nach Angebot und Nachfrage basierenden Markt. Forschung und Bildung sollte auch betrieben werden, um auch die geistige Elite des Reiches zu fördern.

Karten, Symbole und eine gute, an der Geschichte orientierte Erklärung machen das Spiel (zumindest zu Beginn) recht simpel. Da es auf Echtzeit basiert, kann es eine Weile dauern bis man genügend Rohstoffe hat, um die Gebäude zu bauen oder aufzuwerten. Dennoch macht es viel Spaß, viel Geschichte auf diese Weise kennenzulernen.

Wer sich „Schlacht um Kyoto“ selbst einmal genauer anschauen möchte, kann dies auf der Seite des Spiels tun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.