Archiv der Kategorie: Erfahrungsberichte

Eis or Guys?

Ist die App „Burn Your Fat With Me!: For Girls“ eine harmlose Dating/Fitness Simulation oder eine zu Essstörungen führende Gefahr für junge Frauen?

2705873236_cd06bb3e28_z3904778190_62d0cd94bc_o                                      Flickr cc, Hajime NAKANO                                  Flickr cc, Hannah

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„Tokyo Clash“ – ein Trip durch visuelle Extreme

Quelle: http://www.tokyoclash.com/

Die „alltäglicheren“ visuellen Eindrücke von Tokyo. Im Gegensatz zur üblichen Importware, die Japan als „typisch“ bzw.  „tradtionell japanisch“ darstellt, bietet dieser Bildband sowohl moderne, technologisch geprägte als auch exotische und schrille Designs japanischer Populärkultur – wie Ralf Bähren sie während seines Japan-Aufenthaltes in den Straßen von Tokyo gesehen hat.

 

Quelle: http://www.tokyoclash.com/

Samurai Warriors 4 – Spüre den Krieger in dir!

Eigenes Bild
Eigenes Bild

Jeder der sich für die Sengoku-Zeit (Zeit der sich bekriegenden Länder) interessiert, hat sich bestimmt schon einmal vorgestellt wie es in den Schlachten oder generell in Japan war. Oder er hätte gerne einen der berühmten Samurai oder Daimyô der Zeit getroffen.

Jetzt kann dies teilweise wahr gemacht werden. Mit dem Spiel „Samurai Warriors 4“ (jap. 戦国無双4-Sengoku Musou 4). Samurai Warriors 4 – Spüre den Krieger in dir! weiterlesen

Eine Reise in die Vergangenheit – Japan vor 62 Jahren

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Eigenes Foto
Cover des Sammelalbums

Schon auf den ersten Blick wirkt es antik. Vergilbtes Papier und der Geruch nach altem Buch, sind die Beweise dafür, dass es, zwar nicht antik, aber schon älter ist. Zunächst von diesem Fund, der mir durch eine Bekannte zukam, wenig angetan, habe ich mir erst später die Zeit genommen, ihn genauer zu betrachten. Weil es einige Auffälligkeiten gab, habe ich dazu recherchiert. Bei diesem Buch, >>China, Tibet, Japan<< handelt es sich um ein Sammelalbum der Margarine-Firma Sanella, die 1953 mehrere solcher Sammelalben herausgebracht hat. Unter anderem zu Afrika, Mittel- und Südamerika und Australien. Eine Reise in die Vergangenheit – Japan vor 62 Jahren weiterlesen

Sayonara Zetsubō Sensei und Selbstmord als Running-Gag

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Zetsubô-sensei-Cosplay; Flickr cc, jasohill

Sayonara Zetsubô Sensei ist ein Manga von Kôji Kumenta, welcher auch als Anime umgesetzt wurde (Anime Produktion: Akiyuki Shinbo, SHAFT).

Der Anime sticht durch seinen außergewöhnlichen Animationsstil, als auch besonders schwarzen Humor und interessante Kritik an der japanischen Gesellschaft, und auch zahlreiche Verweise an andere bekannte Animes hervor.

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Silent Hill – ein kleiner Einblick in den Survival Horror

Da wir uns ja vor kurzem unter dem Thema „Immersion“ mit dem „playable Teaser“ zu Silent Hills beschäftigt haben, möchte ich die Gelegenheit nutzen und hier einmal die Videospielreihe an sich vorstellen. Denn nicht nur der neuste Abstecher in das kleine Städtchen Silent Hill zieht gekonnt in seinen Bann.

Konamis Silent Hill Reihe hat ihren Ursprung in Japan, was sich auf den ersten Blick gar nicht so unbedingt vermuten lässt: Die zu erkundenden Gegenden scheinen typisch für Amerika, die Protagonisten haben westliche Namen. Wie in vielen anderen Spielen des Survival Horror Genres, gilt es um das Überleben indem man sich einem unheimlichen Gegner stellt. Und darin ist auch gleich der wahrscheinlich faszinierendste Punkt der Reihe verborgen, denn anders als zum Beispiel Serien wie Resident Evil gilt es hier nicht, sich unendlichen Horden an Zombies zu stellen – sondern seinen eigenen Dämonen. Und so kommt es, dass es jeder der Protagonisten mit seinen verborgenen Ängsten und deren Personifizierung zu tun bekommt. Silent Hill – ein kleiner Einblick in den Survival Horror weiterlesen

„I cannot speak english“ Stereotyp Ausländer (外国人) in der japanischen Populärkultur

Flickr cc,  Skil Fibber
Flickr cc, Skil Fibber

Die Populärkultur in Japan, speziell Anime und Manga, stellen eine riesige Quelle für die Verbreitung von Klischees und Stereotypen der Ausländer dar, welche man wiederum in viele verschiedene Sub-Klassen unterteilen kann. Mit diesem Blogeintrag möchte ich mich mit den auffälligsten Merkmalen beschäftigen.

Im Sprachgebrauch wird der förmlichere Begriff  外国人 oftmals zu 外人 (gaijin, buchstäblich: Außenseiter) gewandelt, durchaus auch mit einem negativeren Ton. Darstellungen von Ausländern, sowie die Interaktion mit solchen, fallen in japanischen Anime, Manga, Doramas oder selbst Verbildlichungen in Lehrbüchern wie im ‚Minna no Nihongo‘, oft sehr skurril aus. Japaner schauen sich Ausländer an und denken sofort an etwas komplett Fremdes mit merkwürdigen Eigenarten.  „I cannot speak english“ Stereotyp Ausländer (外国人) in der japanischen Populärkultur weiterlesen

会い に 行く よ – Nach einer wahren Begebenheit

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Abb. 1

2011. In diesem Jahr kam es zu einem der größten Erdbeben in der japanischen Geschichte. Und das blieb nicht ohne Folgen. An vielen Stellen bricht die Erde ein und reißt Gebäuder jeder Art in die Tiefe, Tsunami überschwemmen kilometerweit die Wohngebiete Tokyos. Überall wohin man sieht: Zerstörung, Chaos und Tod. Doch trotz all diesem Unglück gibt es Hunderte von Freiwilligen, die sich aufmachen, um die Folgen des Unglücks zu beheben und den unglücklichen Opfern zu helfen. Nobumi ist einer von diesen Helfern. Der Bilderbuchautor beschließt sich als freiwilliger Helfer zu melden, da er den Gedanken nicht ertragen kann, dass die Kinder im Katastrophengebiet leiden müssen. Seine Erlebnisse fasst er in seinem Bilderbuch „Ue wo Muite Arukô“ (Ich sehe hoch wenn ich hinab gehe) zusammen. Kurze Zeit später macht es sich George Morikawa, der u.a. für „Hajime no Ippo“ bekannt ist, zur Aufgabe diese Erlebnisse neuaufzuarbeiten und sie einem größeren Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen. Gründe dürften u.a. wohl sein die Bevölkerung mit den wahren Ausmaßen des Bebens aufzuklären, welche von den nationalen Sendern verschleiert wurden. Der Titel des Manga „Ai ni iku yo“ (Ich gehe, um sie zu treffen) bezieht sich auf den Wunsch des Bilderbuchautors Nobumi die Kinder des Katastrophengebiets zu treffen und glücklich zu machen.

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Touhou Project (東方 project) – Wie Fans etwas groß machen!

Eigener Screenshot: Startmenu von "The Embodiment of Scarlet Devil
Eigener Screenshot: Startmenu von „The Embodiment of Scarlet Devil

Aufgrund der noch nicht so großen Popularität in Deutschland, kennen die meisten Touhou noch nicht. Es könnte zwar sein dass man schonmal Charaktere daraus gesehen oder Musik davon gehört hat. Aber was ist Touhou nun genau? Entwickelt wurde es von ZUN, der für die Grafiken, die Musik und das Programmieren alleine verantwortlich ist. Die ersten 5 Spiele hat er noch in der Gruppe Amusement Makers produziert. 1996 wurde das erste Touhou Spiel, „Highly Responsive to Prayers„, veröffentlicht, welches sich vom Spielprinzip her von den Jetzigen unterscheidet. Nachdem ZUN sich von der Gruppe trennte, hat er Team Shanghai Alice gegründet, wo er selbst die einzige Person ist, und veröffentlichte 2002 das erste Touhou Spiel dieser Gruppe, „The Embodiment of Scarlet Devil“ (Das Startmenu sieht man man im obigen Bild). Seitdem hat er viele weitere Spiele der Reihe veröffentlicht, wobei er auch einige Spinoffs mit Tasogare Frontier co-produzierte, die dem Fighting Spielgenre angehören.

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3/11 – Tagebuch nach Fukushima

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Cover, eigenes Foto

So lautet der Titel des Buches, das von Yuki Ichimura und Tim Rittmann veröffentlicht wurde.

Yuko Ichimura ist 35 Jahre alt und lebt in Tokyo, nachdem sie elf Jahre lang in London gelebt hatte. Sie arbeitet als Illustratorin und Regisseurin für Werbeclips bei Pyramid Film. Ihr Online-Tagebuch wurde auf der Webseite des SZ-Magazins veröffentlicht, nachdem ihre Texte von Tim Rittmann aus dem Englischen übersetzt und redigiert wurden. Er ist 33 Jahre alt und freier Journalist aus Berlin, der unter anderem für das SZ-Magazin, die Zeit Online und GEE schreibt.

Veröffentlicht wurde das Buch 2012 bei Carlsen.

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Shadows of the Damned – so verdient man sich das FSK18 Siegel

Goichi Suda (auch bekannt als Suda51) schließt sich mit Shinji Mikami, dem Schöpfer des weltweit erfolgreichen Game Franchise Resivent Evil zusammen. Auch Akira Yamaoka, berühmt für die Gänsehaut verursachenden Soundtracks der ebenfalls bekannten Serie Silent Hill wurde mit ins Boot geholt. Grasshopper Manufacture (グラスホッパー・マニファクチュア Gurasuhoppā Manifakuchua), so der Name des japanischen Videospielentwicklers, schien damit ein Trio gefunden zu haben, welches schon nahezu ein Erfolgsgarant für den internationalen Markt zu sein schien. Wie kommt es also dazu, dass ein Werk solcher großer Künstler der Videogame Szene im ersten Monat des Verkaufs (US) gerade mal 24.000 mal verkauft wurde und im weiteren Verlauf seiner Existenz sogar immer weniger Ansehen bekam, es fast so wirkte, als würde dieses Spiel in stillschweigen unter den Tisch gekehrt werden? Viele Reviews haben eine Vielzahl an Gründen gefunden.

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Einmal nach Singapur und zurück – Der Besuch eines Cosplay-Experten

Verfasser: Jasmin v.d.H. und Janna S.
Fritjof Eckardt auf der AFA 2014
Fritjof Eckardt auf der AFA 2014

Als wir auf dem Seminarplan gesehen haben, dass in der Sitzung am 17.12.2014 ein Cosplay Experte vorbeikommt, haben wir uns gefragt, was uns da erwarten wird.

Allerdings bemerkten wir sehr bald, dass sich sämtliche Bedenken als unbegründet herausstellten, als Fritjof Eckardt anfing in lockerer, entspannter Atmosphäre von seinen eigenen langjährigen Erfahrungen sowohl in der Cosplay-Szene als auch in der Convention-Organisation zu erzählen.

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Japanische Geschichte im Online-Spiel Schlacht-um-Kyoto

Banner der Website
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„Wir schreiben das Jahr 1477, Japan befindet sich in der Zeit der streitenden Reiche.
Kleine Provinzfürsten streben nach Macht, Ruhm und Ehre und träumen davon, Japan unter ihrem Familienbanner zu vereinen. Der göttliche Kaiser versucht die Macht und den Einfluss der Provinzfüsten einzudämmen, während das Shogunat dem Bestreben folgt eine Militärregierung zu etablieren.“

Die Geschichte Japans erzählt vom Tenno, den Hofdamen der Heian-Zeit, dem Shogun, Samurai, spannenden Schlachten und vielem mehr. Dieser Stoff wurde schon häufig als Grundlage für Filme, Bücher, Manga und dergleichen verwendet. So verwundert es auch nicht, dass sich auch im Bereich der Online-Spiele Spuren der japanischen Geschichte wiederfinden. Japanische Geschichte im Online-Spiel Schlacht-um-Kyoto weiterlesen

Morde, Mythen und Mysterien – Persona 4

Inaba, eine überschaubare und unscheinbare Stadt in einem ländlicheren Teil Japans. Narukami Yū soll hier sein zweites High School Jahr absolvieren und in dieser Zeit bei seinem Onkel, einem Kriminalbeamten, und dessen Tochter unterkommen. Doch mit s Ankunft entfaltet sich eine Reihe rätselhafter Vorfälle und bevor er sichs versieht, ist er der Anführer eines kleinen Ermittler-Trupps, der es sich als Ziel gesetzt hat einen Serienkiller zu stellen.

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Groß und bunt- Die LBM und MCC

 Wie viele von euch sicherlich mitbekommen haben fand letztes Wochenende die Leipziger Buchmesse und die in ihrem Rahmen stattfindende MCC, kurz für Manga Comic Convention, statt. Im Vorfeld gab es einige Verwirrungen, da sich hartnäckigst das Gerücht hielt, Cosplayer würden abgeschoben werden und es wäre nicht möglich, in die anderen Bereichen der Messe (wie die von Cosplayern heißgeliebte Glashalle) zu gelangen. Hier wäre klar im Vorteil gewesen, wer einfach lesen konnte und sich fünf Minuten Zeit genommen hatte in den Online Ticketshop zu blicken. Hätten das manche Leute gemacht, so wäre ihnen nämlich der dicke fette Hinweis aufgefallen, dass es selbstverständlich Zutritt für alle zu allen Bereichen gibt. Groß und bunt- Die LBM und MCC weiterlesen