Alle Beiträge von Benjamin Johl

Puella Magi Madoka Magica vs. Soziale Rollenverteilung. Ein Gedanke …

puella
Figuren zur Serie, Flickr cc, Julia Virsu

„The ‚convention‘ cited by Freud (active/masculine) structures most popular narratives, whether film, folk-tale or myth […], where his metaphoric usage is acted out literally in the story.“
(Laura Mulvey 1993, S. 128)

Angeregt durch die Gender-Frage will ich (für den Fall, dass es noch jemand nicht kennt) mal folgenden Anime vorstellen:

Puella Magi Madoka Magica (jap. 魔法少女まどか☆マギカ, Mahō Shōjo Madoka Magika) ist ein Anime, der das Magical Girl – Thema aufgreift. Puella Magi Madoka Magica vs. Soziale Rollenverteilung. Ein Gedanke … weiterlesen

Dekonstruktion und alte Bekannte…

Interessante Theorie Martin Hennings - Buch im Privatbesitz
Warum die Welt Superman nicht braucht

Beim Stichwort „amerikanische Superhelden“ denken wir da nicht an Superman, Batman, den Hulk, Wesen, die mit außergewöhnlichen Kräften oder Ausrüstung ausgestattet sind, die sie für Feinde übermächtig und unverwundbar macht?  An unüberwindbare Mauern, Richter zwischen Gut und Böse?

Schaut man sich allerdings mal um, was uns die Filmeumsetzungen der letzten Jahre sehen lassen, einen Spider-Man beispielsweise, der wegen seiner Unsicherheit seine Kräfte verliert, Thor, Göttersohn Odins, der verbannt wird und sich seiner Macht erst als würdig erweisen muss und einen (ver)zweifelnden Batman auf der Flucht vor seiner eigenen Identität, so sollte obiges Konzept vielleicht noch einmal überdacht werden… Dekonstruktion und alte Bekannte… weiterlesen

The popularity of Japanese game software is exemplified by the popularity of such games as Super Mario Brothers, Sonic and Pokémon. As a director of Nintendo pointed out, according to one survey, Mario is a better-known character among American children than Mickey Mouse (Akurosu Henchûshitsu 1995, 41-21).

zitiert nach: Iwabuchi, Koichi: Recentering globalization. Popular culture and Japanese transnationalism, S.: 30, Durham / London, Duke UP 2002

Baseball, italienische Motorroller und E-Bässe! … und Roboter, die einem Teenager aus dem Kopf wachsen?!

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Flickr cc, kazamatsuri

Klingt verrückt, ist es auch!

Oder wie Amarao aus der Serie es erklärt:

 „Er nutzt die Differenz der Gedankengänge zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte, öffnet einen Hyperraumkanal und akkumuliert darin Materie.“

Ich will euch einen etwas anderen Anime ans Herz legen: フリクリ.

Hierzulande bekannt als FLCL und bedeutet so viel wie Fooly Cooly. Die in gerade einmal sechs Folgen abgeschlossene Serie aus der Produktionsschmiede GAINAX aus dem Jahre 2000 ist im intermedialen Fokus als populärkulturelles Artefakt besonders interessant. So richtig einordnen lässt sich das Genre nicht, zwischen Sci-Fi, Action, Fantasy, Comedy und Parodie kann man sie höchstens vermuten. Ebenso wie die Vermischung unterschiedlicher Zeichenstile und Einsatz vom Szenen im Manga-Stil.  Baseball, italienische Motorroller und E-Bässe! … und Roboter, die einem Teenager aus dem Kopf wachsen?! weiterlesen